Du selbst

Nicht, dass der Eindruck entsteht, ich vollbringe Wunder oder habe eine Methode erfunden. Ich führe jeden Klienten zu sich selbst, so wie das auch sein soll in einer Therapie. Ich vermittele keine Methode, keinen Weg, Du bist der Weg.

Feedback

Leider musste ich mein Gästebuch löschen, da trotz Sicherheitscode ständig Spam gepostet wurde. Ich habe meine Klienten und Leser gebeten, mir ein Feedback zukommen zu lassen, wenn sie möchten. Diese Feedbacks veröffentliche ich hier, so wie mir zugesandt.

--------------------------------------------------------------------


Annemarie, 45 Jahre alt, schreibt:


Ich hatte Ängste, solange ich denken kann. Um mein 30. Lebensjahr herum wurden diese so schlimm, dass ich zeitweise nicht mehr aus dem Haus gehen konnte. An Autofahren oder ähnliches, war gar nicht mehr zu denken. Ich war den ganzen Tag damit beschäftigt, irgendwie zu überleben. Eine Verhaltenstherapie hatte ich auch schon hinter mir, dadurch ging es mir vorübergehend besser, aber diese Besserung blieb nicht lange. Ich war sehr verzweifelt. Das Coaching hat mich zuerst verwirrt, denn ich konnte mir nicht vorstellen, wie es mir besser gehen soll, wenn ich nichts mache. Dieses Akzeptieren ist eigentlich sehr einfach, aber es dauerte einige Wochen, bis ich wirklich verstanden hatte, um was es tatsächlich geht. Irgendwann hat es klick gemacht und ich begriff es einfach. Von da an war alles ganz leicht und tatsächlich gingen dadurch meine Ängste weg. Ich stellte fest, dass das Nachdenken über die Angst mehr und mehr aufhörte und weil ich aufhörte nachzudenken, hörten auch die Ängste auf. Da erst begriff ich tatsächlich, dass die Angst nur aus dem eigenen Hirn kommt. Irgendwie wusste ich das ja auch schon vorher, denn in meiner Therapie wurde mir das auch erklärt, aber eben anders. Mein Therapeut sagte immer, ich muss mich konfrontieren und nicht so negativ denken und soll die Gedanken stoppen. Ich hatte mich wirklich sehr bemüht, all diesen Hinweisen zu folgen, aber es stresste mich sehr und es klappte vor allen Dingen nicht.


Nun kam Waltraud und sagte, ich soll gar nichts tun, einfach akzeptieren. Wie aber akzeptiert man Angst? Zuerst ergab das für mich keinen Sinn. Ich wollte diese Angst nicht mehr haben, ich tat alles dafür und das seit 15 Jahren. Ich hatte sie immer noch. Und jetzt sollte ich aufhören? Ich sollte einfach sagen, die Angst ist okay? Das wollte ich nicht. Ich zweifelte am Anfang an dem, was Waltraud sagte, ich wehrte mich. Aber mit einer Engelsgeduld erklärte sie mir immer dasselbe und sagte immer und immer wieder, dass mir diese ganzen Bemühungen nicht nützen würden. Was ich anfangs nicht glaubte, erschloss sich mir nach und nach durch ihre Erklärungen. Je mehr ich das begriff, umso mehr konnte ich loslassen. Es ist wirklich verrückt, dass man in diesem Macher-Denken so gefangen ist, dass man sich dadurch immer noch weiter stresst. Das Loslassen und Akzeptieren ist nicht etwas, das man machen kann. Das war einer der schwierigsten Punkte, denn ich überlegte immer: "Wie mache ich es denn, loszulassen? Wie geht das?" Es geht nicht, indem ich etwas mache, sondern es geht von selbst, indem ich immer tiefer erkenne, warum ich immer etwas machen will und warum das falsch ist. Irgendwann versteht man das einfach. Bei mir hat es drei Monate gedauert, bis ich es verstanden hatte. Vielleicht verstehen andere es schneller, keine Ahnung. Auf jeden Fall ging es von da an mit Riesenschritten vorwärts. Ich bin ganz sicher noch nicht am Ziel, denn irgendwie ist dieses Loslassen etwas, was nicht nur die Angst betrifft, sondern das ganze Leben.


Ich bin noch nicht komplett angstfrei und ich bin mir auch nicht mehr sicher, ob dieses Ziel, völlig ohne Angst zu leben, überhaupt realistisch ist. Ab und zu habe ich noch Angst, aber ich steigere mich nicht mehr hinein, ich habe keine Angst mehr vor der Angst, sie quält mich nicht mehr und ich kann alles machen, was ich machen will. Ich glaube, das Geheimnis liegt darin, dass die ganze Energie, die ich benötigt habe, um mein Leben zu kontrollieren, die Angst im Schach zu halten, jede Situation zu planen, einfach frei geworden ist für mein Leben. Ich fühle mich viel lebendiger und nicht mehr ständig fix und fertig. Das fällt mir inzwischen auch bei vielen anderen Situationen auf, die mit Angst gar nichts zu tun haben. Es stimmt schon, die meiste Energie wird verbraucht, um zu kontrollieren und ich bin noch lange nicht frei von Kontrolle. Aber es wird immer besser und je besser es wird, umso freier und lebendiger fühle ich mich. Der Fokus dreht sich einfach komplett um und das geht so klammheimlich scheinbar, ohne dass man es merkt. Ich habe mich 15 Jahre lang bemüht, meinen Fokus zu ändern und es ist mir nicht gelungen. Und jetzt ging es einfach, indem mir die Hintergründe erklärt wurden und indem ich das verstanden habe. Ich kam mir schon oft vor wie ein Grundschüler mit Brett vor dem Kopf, aber irgendwann fällt der Groschen wohl doch. Das Einlassen auf das Loslassen war das Beste, was ich jemals getan habe.

--------------------------------------------------------------------------------------

Torsten, 44, schreibt:


Ich war von April bis Oktober diesen Jahres bei Waltraud in Behandlung.

Aber vorher kurz zu mir:
Ich bin 44 Jahre alt, verheiratet und habe 3 Kinder.

Bis ich Waltraud getroffen habe, habe ich ca. 1 1/2 Jahre unter verschiedenen Problemen gelitten. In erster Linie waren das gelegentliche Panikattacken und überwiegend sehr quälende Krankheitsängste und hier vor allem Herzängste. Auch Angst vor Krebs gehörte mit dazu und war mein ständigen Begleiter. Ein geregeltes Leben war nur unter größter Anstrengung möglich. Meine Krankheitstage wurden immer mehr. Die Arztbesuche stiegen deutlich an.

Der große Vorteil von Waltraud ist der, dass sie genau weiß, wie sich der Mensch gegenüber fühlt. Das ist sehr wichtig und gibt einem das Gefühl von Sicherheit. Nach meiner 1. Sitzung habe ich mich gleich besser gefühlt und das einfach nur, weil ich wußte, da sitzt jemand am anderen Ende, der mich versteht und der genug praktische Erfahrung hat.

Ich hatte vor Waltraud eine Therapie, die mir aber rein gar nichts gebracht hat. Die Dame war sehr nett, hat mich immer gelobt, bis ich gemerkt habe, dass ich das Ganze eher für sie als für mich gemacht habe und sie nur aus Büchern weiß, wie man sich fühlt, wenn man Todesangst hat.

Mittlerweile bin ich nach der 8. Sitzung bei Waltraud zurück im Leben, das übrigens nicht nur rosarot ist. Ich habe durchaus - wie andere Menschen auch - schlechte Tage. Aber im Gegensatz zu früher nehme ich diese Tage an und akzeptiere sie. Früher war es immer ein Kampf gegen das Sich-Schlecht-Fühlen und die damit verbundenen Gefühle.

Wenn man seine Ängst loswerden will, ist Waltrauds Weg der einzig wahre. Gedankenstopp oder anderer Quatsch funktionieren nicht - zumindest nicht bei mir.

An dieser Stelle noch einmal vielen Dank an Waltraud. Du hast mein Leben nachhaltig positiv verändert und mir beigebracht, dass ich es so annehmen kann, wie es ist.

Vielleicht noch ein allgemeiner Hinweis: Nicht nervös werden, wenn man mehr als 10 Sitzungen braucht. Nehmt euch den Druck und geht Euer eigenes Tempo. Weiterhin empfehle ich allen parallel die Bücher von Waltraud zu lesen. Für mich waren sie eine ideale Ergänzung zu den Sitzungen.

Torsten S., Braunschweig im Nov 2017.

---------------------------------------------------------------------------------------------------


Hallo Waltraud, ich möchte Dir nochmals danken. Vor einigen Wochen wäre es für mich undenkbar gewesen, mich aus meinen vier Wänden zu bewegen. Auf Basis Deines Buches habe ich so viel verstanden. Ich möchte Dir darum auch etwas von mir geben. Es hat keinen großen materiellen Wert, es bedeutet mir allerdings sehr viel. Du darfst es auch jederzeit und wie Du möchtest verwenden - vorausgesetzt es gefällt Dir. Es zeigt mir jedesmal, wie viel Energie, Leben und Liebe da ist. Man muss es nur wahrnehmen und zulassen (im E-Mail-Anhang befanden sich zwei tolle Bilder vom Meer und Felsen mit Sonnenuntergang! Leider bin ich grade nicht fähig, die Bilder hier einzufügen.). Ich würde mich freuen, wenn ich hierdurch einen Beitrag leisten kann, Menschen zu helfen. Ich denke oft an Dich und wie Du mir mit Deinen Worten geholfen hast. Und das in dieser kurzen Zeit. Und jeder Tag bringt etwas Neues mit sich.

Grüße aus der Bretagne, Marcus, 40 Jahre.

_________________________________________________________


Hast Du auch etwas zu sagen zum Loslassen? Kannst Du Deine Erfahrungen mitteilen für andere, die noch auf der Suche sind? Dann lass es mich bitte wissen, ich veröffentliche hier auch Dein Feedback. Es geht dabei nicht um mich, weder möchte ich meine Coachings bewerben noch sagen, ich bin der Retter aller Angstkranken. Ich sammele die Feedbacks, um Hoffnung zu geben, damit jeder lesen kann: Es ist zu schaffen.